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Nachhaltigkeit

Das Ziel, Kindern einen sportlichen und damit gesunden Lebensweg zu ermöglichen.

Die speed4-Meisterschaft bewegt inzwischen eine ganze Grundschulgeneration in Deutschland. Seit 2012 wird das größte Bewegungsprojekt für Grundschüler in Deutschland nun unter wissenschaftlicher Begleitung dazu genutzt, die Entwicklung von Kindern im heutigen Lebensumfeld zu analysieren.

Unter Leitung von Prof. Dr. Theodor Stemper von der Bergischen Universität Wuppertal wurde der „speed4-Check“ entwickelt. Dahinter verbirgt sich eine umfassende Analyse, die zum einen die Leistungen der Grundschüler im speed4-Parcours in Relation zu Alter und Geschlecht setzt und zum anderen über die Durchführung weiterer Testverfahren am Rande der speed4-Meisterschaft die Verbindung zu sportmotorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten herstellt. Im Ergebnis stellt der speed4-Check eine umfassende Abbildung der sportlichen und motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern in ganz Deutschland dar.

„Für Städte und Gemeinden, aber auch für Schulen und nicht zuletzt die Eltern sind die Ergebnisse des speed4-Checks von hoher Bedeutung. Denn unsere Auswertung fördert die Defizite zu Tage, auf die im Alltag der Kinder dann effektiv Einfluss genommen werden kann“, erklärt Prof. Dr. Theodor Stemper. So hat der Wissenschaftler auf Basis seiner ersten Analysen in Wuppertal ein Ergebnisraster angefertigt, nachdem die Kinder in drei Bewertungsklassen eingestuft werden: Während in der besten Bewertungsklasse „Talentförderung“ eine hohe sportliche Begabung und Affinität attestiert wird, die „bei Interesse weiter gefördert werden soll“, läuten in der Bewertungsklasse „Bewegungsförderung“ die Alarmglocken. Hier führt das Ergebnis zu der Handlungsempfehlung, dass Kind im Sportverein aktiv werden zu lassen und/oder einen Motopädagogen zu Rate zu ziehen. In der Mittelkategorie, welche die Wissenschaftler mit der Bezeichnung „Sportförderung“ überschrieben haben, wird zur weiteren Unterstützung der körperlich-sportlich normalen Entwicklung auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein empfohlen. Individuell wird für jedes Kind anhand des Body-Mass-Index (BMI) der Zustand in Bezug auf Über- und Untergewicht bewertet.

Beim ersten Durchlauf des speed4-Checks in Wuppertal im Jahr 2012, an dem über 5.000 Schüler der zweiten bis vierten Klassen teilnahmen, wurden 14,8 Prozent der Kinder in die alarmierende Kategorie „Bewegungsförderung“  klassifiziert. Nur 10,4 Prozent erhielten das Prädikat  „Talentförderung“, während mit 74,8 Prozent die große Mehrzahl der Kinder der Kategorie „Sportförderung“ zugeordnet worden ist.

Zukünftig soll der speed4-Check auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt werden. Wolfgang Alexander Paes, Erfinder von speed4: „Mit der bundesweiten Verbreitung der speed4-Meisterschaft bringen wir bereits viele Kinder in Bewegung. Mit der flächendeckenden Durchführung des speed4-Checks gehen wir noch einen Schritt weiter und leisten einen hohen gesellschaftlichen Beitrag, um unseren Kindern einen sportlichen und damit gesunden Lebensweg zu ermöglichen.“